07.11.2016 15:29

BPRN Konzerttournee "Alles neu!"

am 12., 13. und 19. November

Bläserphilharmonie Rhein-Neckar: Konzerttournee unter dem Motto "Alles neu!" mit innovativem und unkonventionellem Programm.

Wie jedes Jahr präsentiert die Bläserphilharmonie Rhein-Neckar im November ihr diesjähriges Programm in mehreren Konzerten in der Rhein-Neckar Region. Doch das Tournee-Motto ?Alles neu? lässt erahnen, dass Ort und Zeit der Konzerttournee fast die einzigen Konstanten im diesjährigen Programm der Bläserphilharmonie sind.

Dies hat unter anderem auch mit einem neuen Gesicht am Dirigentenpult zu tun: Die musikalische Leitung teilt sich dieses Jahr erstmalig mit , der nicht nur als Dirigent, sondern vor allem auch als Komponist und Solist an der Trompete bei den Stücken ?Der Affe? und ?St. James Infirmary? mitwirkt. Johannes Stange, geboren am 27.7.1987, studierte an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim Jazztrompete (Bachelor of Arts) und schloss sein Studium im Sommer 2012 mit Bestnote ab. Aufbauend studierte er 2012 bis 2015 im Studiengang Master of Musik - Jazzkomposition und -arrangement und schloss auch hier mit Bestnote ab. Er war unter anderem Mitglied des Bundesjazzorchesters und Gründungsmitglied des Orientaljazz-Ensembles LebiDerya sowie des GOZO Orchesters, in dem er seine musikalischen Einflüsse aus Tango, Jazz und sinfonischer Blasmusik vereint.

Auch wenn den Zuhörern das Gesicht von , dem Zwillingsbruder des Dirigenten Bernhard Vanecek, sicher bekannt vorkommen wird, handelt es sich auch bei ihm um einen Neuzugang und ganz besonderen Gast bei der Bläserphilharmonie. Auch er ist sowohl als Komponist wie auch als Solist aktiv ? Soloinstrument bei dem von ihm komponierten Stück ist der Serpent, ein historisches, schlangenförmig gewundenes Blechblasinstrument mit tiefem Klang. Ebenso außergewöhnlich wie das Instrument ist auch das Konzert für Serpent und Blasorchester, denn es verbindet unterschiedlichste Musikepochen miteinander. Inspiriert von Friedrich Guldas Cellokonzert für Blasorchester trifft Vanecek hier ein Crossover der besonderen Art.

 

Auch ?Pussywiggle Stomp? von Don Ellis gehört sicher nicht zu den Stücken, die man von einem Blasorchester erwartet. Ursprünglich war dies ein traditionelles Bluegrassstück, welches der Komponist in einem 7/4 takt angelegt hat. Absolut untypisch für einen amerikanischen Countrysong schafft es Don Ellis bulgarische Tanzrhythmen mit den afroamerikanischen Grooves so zu verbinden, dass daraus eine völlig neue ?Groovesprache? entsteht.

Fans der sinfonischen Bläsermusik dürfte höchstens der Name Eric Whitacre ein Begriff sein, dessen Stück ?Equus? dieses Jahr ebenfalls auf dem Programm der Bläserphilharmonie steht. ?Equus" ist das lateinische Wort für Pferd, dessen Wildheit und Erhabenheit perfekt in der Musik dieser Komposition eingefangen wurde. Während der Komponist Whitacre den Musikern und Zuhörern mit Stücken wie ?October?, ?Ghost Train? und ?Godzilla eats Las Vegas? bereits aus vergangenen Spielzeiten bekannt ist, beschreitet mit BPRN mit den übrigen Stücken Neuland,

 

Gleichzeitig tun Sie damit etwas Gutes: Ein Teil der Konzerteinnahmen kommt der musikalischen Förderung sozial benachteiligter Kinder zugute.